Südtirol – Berge, Burgen, Vernatsch und Obstgärten
Gar nicht provinziell gibt sich die autonome Provinz Südtirol, die auf eine wechselvolle Geschichte zurück blicken kann. Der bunte Mix aus deutsch, italienisch und ladinisch gehört so selbstverständlich zu Südtirol wie seine Berge, Burgen und Schlösser.
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Die sieben Talschaften Burggrafenamt, Eisacktal, Pustertal, Salten-Schlern, Überetsch-Südtiroler Unterland, Vinschgau und Wipptal zählen insgesamt 116 Gemeinden. Eine halbe Million Einwohner steht einer jährlichen Touristenzahl von 5 Millionen gegenüber.
Dass so viele Gäste zum Wandern, Klettern, traditionellen Törggelen oder im Winter zum Skifahren und Boarden in diesen Teil der Alpen und der Dolomiten kommen, liegt an der beeindruckenden Szenerie der Berge und der Gastfreundlichkeit der Einheimischen. Wer hier seinen Urlaub verbringt, kann sich ein abwechslungsreiches Programm aus Besichtigungen, sportlichen Aktivitäten, Entspannung und Unterhaltung zusammenstellen. Die Hotels haben ihr Angebot den Wünschen ihrer Gäste angepasst. Von rustikalen Quartieren bis zu exklusiven Domizilen reicht die Skala der Herbergen. Längst ist der Trend zu Vital- und Wellness-Urlauben ist auch in der Heimat Reinhold Messmers angekommen. Spa-Resorts verwöhnen ihre Feriengäste mit modernsten Einrichtungen und bieten Prophylaxe und medizinische Anwendungen, welche die ganze Bandbreite von Kneipp bis zur traditionellen chinesischen Medizin abdecken.
An Sehenswürdigkeiten kann Südtirol mit über 800 Schlössern, Burgen und Ansitzen aufwarten. Neun Landesmuseen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die wechselhafte Geschichte der Region anschaulich zu konservieren. Im Archäologiemuseum am Rande der Altstadt von Bozen hat man sich der 1991 entdeckten Gletschermumie aus der Kupferzeit gewidmet, die alle Welt unter dem Namen „Ötzi“ kennt. Wer mehr über den Alltag des Mannes aus dem Eis wissen möchte, kann im ArcheoParc Schnals einen Einblick in die Lebensweise der Bauern und Jäger in der Jungsteinzeit erhalten. Auf dem Freigelände wurde rekonstruiert, wie die Behausungen ausgesehen haben, welche Getreidesorten damals kultiviert wurden und welche Gegenstände und Werkzeuge bereits in Verwendung waren. Der ArcheoParc Schnals ist als aktives Museum konzipiert. Diverse Mitmach-Angebote wechseln sich ab und bieten besonders Kindern und Jugendlichen einen lebendigen Einblick in die Ergebnisse der archäologischen Forschung. Geschichte jenseits der Geschichtsbücher erschließt sich auch auf den 15 ausgewiesenen archäologischen Wanderwegen im Tilsental, auf denen man entweder mit Führung oder alleine auf den Spuren von Ötzi wandern kann.
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